Chariot Cougar2 – Lilly gefällt er

16. June 2010
Seit heute unser neuer Begleiter.

Seit heute unser neuer Begleiter.

Seit heute gibts keine Ausrede mehr nicht auf Radtour zu gehen. Nein, kein neues Bike mit Elektroantrieb und überdachtem Fahrerhaus wurde angeschafft. Vielmehr gabs heute nen rollenden Untersatz für Lilly. Dank dem Tip von Frank Bültge, den ich in Jena auf meinem Deutschlandbesuch mal live und in Farbe treffen konnte, haben wir nun einen Chariot Cougar2. Wir konnten den heute nur mal kurz testen, sind aber hellauf begeistert. Leicht, wendig und rollt extrem leicht. Lilly ist dank der Hängematte darin gut aufgehoben, die Federung an der Radaufhängung fängt auch einiges an Stössen ab. Eigentlich können Kinderanhänger am Bike erst genutzt werden, wenn die Kleinen schon sitzen können. Chariot bietet jedoch eine Babyhängematte an, in der sich Lilly sichtlich wohl fühlte. Auf unserer kleinen Testrunde schlief sie gleich ein.

Gefällt Lilly sichtlich gut.

Gefällt Lilly sichtlich gut.

Nun freu ich mich schon auf die bevorstehenden Sommermonate und hoffentlich reichlich Ausflüge mit dem Bike. Das wird bestimmt toll und selbst Anja schwärmt von dem Anhänger. Sie meinte, man merkt ihn kaum und das ist auch gut so. Nur ich sollte wohl aufpassen. Nicht das ich dann doch den Anhänger mal vergesse und aus einem gemütliche Ausflug ne Trainigsrunde im Gelände wird und Lilly uns den Anhänger vollkotzt ;) Dafür war er dann doch zu teuer, das gute Stück.

Jetzt fehlt nur noch ein neues Bike für Anja. Aber das ist ein anderes Thema …

Back in Norway.

14. June 2010
Bei meine Schwiegereltern.

Bei meine Schwiegereltern.

So, wieder zurück in Norge. Puh, war ganz schön anstrengend so richtig wie Urlaub gehabt fühl ich mich gerade nicht. Liegt vielleicht daran das ich schon wieder voll in der Arbeit stecke, aber auch daran das wir die zweieinhalb Wochen eigentlich fast nur nach dem Terminkalender gelebt haben. Freie Zeit gab es kaum – bei auf ein paar wenige Ausnahmen. Familie, Freunde – alle wollen uns und Lilly sehen. Dazwischen noch eine Hochzeit von Freunden oder ein nettes kennenlernen von bisher nur virtuellen Bekanntschaften. Eigentlich alles sehr schön, wenn es nur nicht so kompakt in die zweieinhalb Wochen Urlaub gequetsch wäre. Als dann Lilly noch krank wurde mussten wir die Notbremse ziehen und viele Dates absagen. Auf der einen Seite schade, auf der anderen aber notwendig. Freundschaften zu pflegen in dem man sich einmal im Jahr für ein paar Stunden sieht, klappt eh nicht und ich merke das nur die Freundschaften halten, wo man sich Gelegenheiten erarbeitet um sich mal über ein paar Tage zu sehen. Vorzugsweise hier in Norge. Die Fülle an Dates lässt die Gespräche zur Massenware werden. Masse statt Klasse. Wen hab ich eigentlich so alles getroffen? Was bleibt zurück?

Leipzig.

Leipzig.

Ich glaube es war das erste Mal das sich Anja sogar mehr als ich auf Norwegen gefreut hat. Die Ruhe, keine ständige Verpflichtungen zu haben, nicht ewig viel Zeit im Auto zu verbringen und letztendlich die schwülen Sommertage zum umgehen – all das haben wir wieder und fühlt sich gut an.

Zwischenzeitlich hat der norwegian summer Einzug gehalten. Ok ok, die Temperaturen um 15 Grad klingen nicht soooo verlockend. Wenn ich aber um 23 Uhr dem Sonnenuntergang zusehe, ist das schon was besonderes. Dazu den ganzen Tag blauer Himmel, viel viel Sonne (und Wind der das ganze so kühl macht). Ach wie schön ist das. Das einzige was hier in Norwegen – unserem Zuhause – nervt, sind die Verpflichtungen. So war heute der Garten dran. Rasen mähen, verblühtes Rausschneiden, Frühbeet reparieren. Im Haus warten auch die Arbeiten, morgen kriegen wir Besuch und eigentlich müssten wir nochmal putzen. Aber alles geht auch nicht und ich glaube wir sollten uns hier noch eins von den Norwegern abschauen: die Gelassenheit die sie an den Tag legen. Vielleicht eine Aufgabe für den Sommer?

Unsere Terrasse hat uns wieder.

Unsere Terrasse hat uns wieder.

Fjellsvingen – der Nabel der Welt

11. May 2010

Der Eurovision Songcontest steht vor der Tür und wie es sich so ergibt, unterhält man sich hier und da mal darüber. Und was musste ich heute erfahren? Der rumänische Beitrag wohnt bei uns um die Ecke, nur ein paar Häuser weiter. Wenn ich aus dem Fenster schaue, seh ich quasi sein Haus. Moment, rumänische Beitrag? Jepp. Ovi kommt aus Rumänien, wohnt in Norwegen und ich hatte schon gehört, er wohnt in Bryne. Aber das er sogar schräg gegenüber wohnt, da war ich heute baff. Naja, was zeigt uns das: wir kennen unsere Nachbarn zu wenig und der Fjellsvingen ist der Nabel der Welt … oder so.

Wer sich das Video noch anschaut wird sehen, Rumänien hat gleich null Chance das Rennen zu machen und so bleibt uns dann der Fan- und Medienrummel wenigstens vor der Haustür erspart (und dieser furchtbare Song unseren Ohren …) :)

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=8AYMXnfS_uc[/youtube]

Mein kleines aber feines Büro

30. April 2010

Viele Fragen immer wieder nach, wie es eigentlich mit meiner Selbstständigkeit läuft und wie das Büro so ist. Den Versuch einer Antwort will ich gern geben.

Mit der Wand muss ich noch was anstellen, aber eigentlich ist es doch recht gemütlich. Klein, aber fein. :)

Mit der Wand muss ich noch was anstellen, aber eigentlich ist es doch recht gemütlich. Klein, aber fein. :)

Kurz und bündig zusammengefasst: mir geht es super mit der Selbstständigkeit! Damit meine ich nicht allein der Jobb sondern die Gesamtsituation. Am morgen etwas flexibler zu sein, Zeit zu nem gemeinsamen Frühstück zu haben. Auf Arbeit selbst zu entscheiden was man tut und was man lässt und dann eigentlich immer noch recht entspannt nach Hause zu kommen ist schon toll. Ausserdem gehen keine 2 Stunden Fahrtweg mehr drauf, was ich deutlich spüre und ein echter Gewinn ist.

Mein täglicher Arbeitsort. Leider nicht soweit oben wie zuerst gedacht, aber immerhin die 5. Etage.

Mein täglicher Arbeitsort. Leider nicht soweit oben wie zuerst gedacht, aber immerhin die 5. Etage.

Anstatt von zu Hause zu arbeiten zog ich es vor ein Büro anzumieten in Bryne. Dies war – wenn man das nach einem Monat schon sagen kann – eine klasse Entscheidung. So trenne ich zwischen Jobb und Privat, sitz nicht im “Schlafanzug” auf Arbeit und nicht zu letzt hab ich Büronachbarn die ich nun schon seit über 3 Jahren kenne und mich gut versteh. Über 3 Jahre? Ja, ich hab ja ein Büro bei meinem ersten Arbeitgeber angemietet, der nach seinem Einzug ins Forum Jæren – dem Hochhaus in Bryne – noch ein paar freie Büros auf der Etage hatte. So treffe ich jeden Tag Leute, hab Zugang zu Besprechungsräumen und Teeküche und was auch prima ist – werden immer wieder Aufträge rüber gereicht. Eine super Kombination bisher :)

Rechts gehts zum Fahrstuhl & Treppenhaus, links sind die Büros. Alles ist sehr hell und "neu" - schliesslich war das Hochhaus erst im November 2009 Einzugsfertig.

Rechts gehts zum Fahrstuhl & Treppenhaus, links sind die Büros. Alles ist sehr hell und "neu" - schliesslich war das Hochhaus erst im November 2009 Einzugsfertig.

Der Start verlief hier besser als gedacht und etwas anders als geplant. Zuerst wollte ich eigentlich mein eigenes Portfolie produzieren und auf Klingelputzertour gehen. Zur letztgenannten Tour bin ich noch nicht gekommen, am Portfolio arbeite ich gerade. Anstatt “frei” zu haben gabs nämlich gleich am ersten Tag nen Auftrag rübergereicht so das ich leider erstmal gebunden war. Naja, so schlimm ist es auch nicht, sehe aber das ich das mit der Vorstellungstour bei potentiellen Partnern unbedingt nachholen muss.

Mein Büro ist klein, aber ausreichend. Sogar Plat für ein Regel und Pflanzen bleibt.

Mein Büro ist klein, aber ausreichend. Sogar Plat für ein Regel und Pflanzen bleibt.

Seit gestern nun hab ich auch endlich wieder einen Rechner zu Hause :) Manchmal hätte ich gern in den Abendstunden noch ein bissl gearbeitet, um auch Sachen wie die eigene Webseite fertig zu kriegen. Das ging nicht so richtig, wird nun aber besser und einfacher. Und: ich kann auch relativ entspannt Ende Mai nach Deutschland reisen, mein mobiles Büro ist mit dabei.

Mein Bürostuhl ;)

Mein Bürostuhl ;)

Ein erstes Lebenszeichen von mir.

26. April 2010

Nachdem ich jetzt schon so oft nach neuem Lesestoff gefragt wurde und schon viel Zeit zwischen diesem und dem letzten Post liegen, nun endlich ein Lebenszeichen von mir! Danke für die Nachfragen und Wünsche meiner Fans LeserInnen! Das macht doch wieder Lust hier wieder mehr zu schreiben.

Ausblick über Bryne, den Frøylandsvatn (links der See) und das Lyefjell im Hintergrund. Von wo man so nen schönen Ausblick hat? Von der Dachterasse des Forum Jæren, einem Bürohochhaus in Bryne wo auch ich mein Büro hab.

Ausblick über Bryne, den Frøylandsvatn (links der See) und das Lyefjell im Hintergrund. Von wo man so nen schönen Ausblick hat? Von der Dachterasse des Forum Jæren, einem Bürohochhaus in Bryne wo auch ich mein Büro hab.

Das 365Projekt kostete mich letztendlich viel Zeit und Disziplin und ich genoss die Freiheit mal nicht Bloggen zu “müssen” der letzten Wochen. Hinzu kam das ich seit dem 1. April als Freelancer tätig bin und in Bryne ein Büro hab. Dort ist dann auch meine ganze Ausrüstung hingezogen und ich dann am Abend zu Hause Rechnerlos bin. Eigentlich auch sehr schön, aber dann ist es eben mit dem Bloggen nicht so leicht. Nun schreibe ich diese Zeilen zwar im Büro und noch nicht wieder zu Hause am Rechner, aber ein Laptop (zum Bloggen) ist bestellt und ich merke, wie ich auch wieder Lust bekomme. Und um es gleich nachzuschieben: trotzdem wird es kein neues 365Projekt geben. Es war ein einmaliges Projekt, es hat viel Spass gemacht aber es war eben auch anstrengend. Dafür will ich aber eben doch wieder öfters Bloggen und etwas freier sein in der Wahl ob Bild, Film oder Text.

Zuletzt noch eine technische Sache, die einige vielleicht schon mitbekommen haben. Die Kommentarfunktion wurde übarbeitet, Kommentare sind nun direkt unter einem Kommentar möglich. Damit wird noch deutlich worauf man antwortet und kann ggf. Diskussionen besser verfolgen.

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social life

ich Ich bin Webdesigner und wohn zusammen mit meiner besseren Hälfte Anja in Norwegen. In diesem Blog berichte ich über persönliche Erlebnisse und Dinge aus dem Alltag in Norwegen.

  • Erich: Eine Kreuzfahrt ist jetzt nicht ungedingt meins. Aber die Bilder schon beeindruckend.
  • anjo: Mist, hätte die Kommentare früher lesen müssen. Das ist viel zu viel Milch. Ich mußte fast nochmal 200gramm...
  • Andreas: Leider verpasst, gibt es davon eine Aufzeichnung? Im NDR (MareTV) lief kürzlich ein Bericht über die Fjorde...
  • Anja: Unglaublich! Ihr also auch? Muss auch mal über meine bloggen…. Schon faszinierend, was alles so aus...
  • Die Drei vom Lande: Schon welche geerntet?
  • Markus: Wir sind back in Norge, doch. Ja, krass was passiert ist und das was auf Utøya beim sozialistischen...
  • Eva: WTF! Ihr seid ja wohl gerade nicht im Land (?), aber ich hoffe, auch all euren norgwegischen Freunden geht es...
  • [Axel]: hatte ich auch nicht anders erwartet. Trotzdem Danke
  • Markus: Nein, schon weg.
  • [Axel]: das pad noch zu haben?
  • Hannelore: Ich habe es natürlich auch gesehen, vielen Dank. Die Begeisterung der Norweger ist überwältigend, werden...
  • Markus: Danke für den Link. Wirklich cool. Habt ihr immer mal reingeschaut? Cool ist auch das man hier...
  • soeren: Wow, habt ihr’s gemerkt? Die Hurtigruten Liveübertragung war heute Thema der ARD Tagesthemen. Schaut...
  • Hannelore: Schade, die Reise ist zu Ende.
  • Lena: Ich muss unbedingt mal in Norge wohnen, nur Skandinavistik zu studieren reicht mir nicht :-)