Gestern Abend ging es bei Markus Lanz im ZDF – wie sollte es auch anders sein – um das Thema Atomenergie und Japan. Zu Gast waren zuviele Gäste, wobei ich die Mischung aus Wissenschaftler und “Atomkraftgegnerin” ganz gut fand.
In dieser, aber auch anderen Diskussionsrunden vorher, ist mir aufgefallen wie kurz das Thema Atomenergie betrachtet wird. Im Mittelpunkt steht oft die Frage nach der Beherrschbarkeit bei einem Unfall und ein Restrisiko. Schon fast absurd war die Argumentation des Wissenschaftlers Prof. Dr. Ulrich Walter, der eine Risikoabwägung zur Nutzung von Atomkraft mit der Teilnahme am Strassenverkehr gleichzog. Klar, ein Wissenschaftler interessiert sich für Zahlen und meint, das Restrisiko ist statistisch extrem klein und im Strassenverkehr sterben jedes Jahr doch auch viele Leute.

Nur, einerseits kann ich mich entscheiden am Strassenverkehr teilzunehmen und tragische Unfälle haben hier i.d.R. keine Auswirkung auf tausende Menschen. Und: eine Unfallstelle auf ner Autobahn kann man leicht beräumen, eine atomare Unfallstelle nicht. Hier werden weite Landstriche verseucht und nicht zu letzt, ein Erbe den folgenden Generationen hinterlassen, mit dem sie – nicht wir – leben müssen. Das trifft im übrigen auch auf den Atommüll zu, wo bis heute niemand weiss wohin damit. Dieser Teil wird in der aktuellen Diskussion völlig ausgeblendet, obwohl schon die Frage des Atommülls und deren Lagerung – ganz unabhängig der Ereignisse in Japan – eine Grund für Abschaltung aller Atomkraftwerke ist. Weltweit.

via bueltge, image via Carrois
Sofa. TV. Nase zu. Kratzen im Hals. Schoki auf dem Tisch (jetzt nach Weihnachten gibts überall Weihnachtsmarzipan zum Sonderpreis :)). Teeglas voll.

Pasta, mh. Lecker lecker. Ganz wie der Papa. :)
Ja, so siehts aus. Lilly ist auch krank, gestern hatte sie das erst Mal Fieber. Wahrscheinlich hat sie sich was aus dem Kindergarten mitgenommen und zugleich kommen auch endlich ein paar weitere Zähnchen. Sie hat es nicht leicht. Auch nicht im Kindergarten. Lief am Anfang ganz prima, dann aber nicht mehr so. Einerseits ist da die Sache mit den Zähnen, aber ich glaube sie ist auch ganz schön verwirrt plötzlich viele Stunden am Tag in einer Umgebung zu sein wo alle so ganz anders reden. Irgendwann wird das schon werden und hoffen wir es dauert nicht zu lange.
Sonst hat mich der Alltag mit Jobb, Büro und viel Arbeit wieder. Toll wieder mit voller Kraft – bis auf die Tage wo man krank ist :-/ – wieder da zu sein. Mit fällt es zwar schon schwer Lilly so wenig zu sehen, zumal sie durch den Kindergarten abends so fertig ist, das sie schon zeitig ins Bett geht. So hab ich von ihr maximal 2 Stunden was pro Tag von ihr uns so gilt es das Wochenende zu nutzen. Bin gespannt wie sich das so alles Entwickelt in den nächsten Monaten, wie sich der Alltag gestaltet. Wieder eine Herausforderung, aber so wirds einem wenigstens nicht langweilig :)
Die Besuchersaison reichte 2010 bis in den Dezember. Nachdem am vergangen Wochenende Anja Eltern zu Besuch waren, wurde nun am Wochenende der Saisonabschluss mit Alexander, aka Erdbeere, gefeiert. Sehr schön war’s, sehr entspannt. Viel wurde getrunken und gelacht, die Augenringe waren bei mir heute schon deutlich zu sehen. Nun bleiben uns noch 10 Tage bis wir den Weg in die Weihnachtsferien antreten. Wow, nur noch 10 Tage! Muss mich da wohl mal langsam um die Weihnachtsgeschenke kümmern. Ausserdem hoffe ich bis dahin noch ein paar grosse Sprünge im Jobb zu machen um mir keine Arbeit mit in die Ferien zu nehmen. Hab ich schonmal gemacht, war doof.

Da wir Weihnachten und einen Teil der Adventszeit nicht hier sind, ist die Weihnachtsdeko etwas spärlich. Aber seit meinem Gtag leuchtet auf unserem Balkon ein Herrenhuter Stern, worüber ich mich jeden Abend aufs neue freue.

Was blitzt der Papa nur so rum?
Der Winter steht vor der Tür. Draussen ist es kalt, ab und fällt etwas Schnee der manchmal ein paar Tage liegen bleibt oder auch so schnell wieder verschwindet wie er gekommen ist. Der Holzofen wärmt das Haus aber schön von innen und so muss niemand frieren. Trotzdem hatte Lilly bereits ihre erste kleine Erkältung weg, die sich vor allem durch Husten äusserte. Aber nach ein paar Tagen war auch das überstanden.
Die Vormittage verlaufen fast immer gleich: Shopping mit Papa im Supermarkt plus ein bis zwei Stunden Spaziergang an der frischen Luft. An diese hab ich mich auch sehr gewöhnt. Es ist toll bei Wind und Wetter Zeit draussen verbringen zu dürfen, die Zeit dafür zu haben ohne einem “ich muss noch dies und das erledigen” im Hinterkopf. Das wird mir mit am meisten fehlen, wenn Lilly ab Mitte Januar in den Kindergarten geht.
Bin sehr gespannt wie das dann werden wird. Derzeit hab ich ziemlich viel zu tun und Lilly fehlt mir wenn ich sie mal ein paar Stunden nicht sehe. Muss dann meist Anja mit FaceTime (Videotelefonie auf dem iPhone) anrufen und Lilly sehen. Aber es ist auch echt stressig. Die Abende und Wochenenden verbringe ich meist mit Arbeiten was aber zugleichauch irre Spass macht, muss ich gestehen. Es passiert soviel, es gibt viele spannende Projekte die mich immer wieder herausfordern und motivieren. Diese Vielfalt hatte ich mir gewünscht und diesmal ist es sogar so gekommen wie man es gewünscht hat. Sobald Lilly im Kindergarten ist, werde ich für die Projekte wieder mehr Zeit haben und ich freu mich da echt drauf. Und die Wochenende werden dann hoffentlich auch wieder ganz der Familie gehören (und anderen Sachen wie zum Beispiel dem Haus … wo gerade null passiert. Null.)
Aber da kommt erstmal Weihnachten, davor die Adventszeit mit Besuch aus Deutschland. Es ist noch soviel los das die Zeit bis Weihnachten wie im Fluge vergehen wird. 1-2-3 und schon werden wir im Flieger sitzen. Heute zum Beispiel gehts noch zu Freunden zum Geburtstag und daher werd ich mich jetzt mal in die Küche begeben. Werd mal wieder das Skillingsbollerrezept ausprobieren.