
Der Zweite Tag der re:publica08 neigt sich dem Ende zu. Gerade beginnt der Kulturabend mit First they twitter, later they shit on your head. Mein Kopf jetzt schon voll mit shit. Seit 10 Uhr eine Veranstaltung nach der anderen.
Tja, was bleibt nach zwei Tagen? Ich weiss es nicht und es sind vor allem die kleine Überraschungen. Das Robert nen dermassen derbe Gossensprache an den Tag legt war eine davon. Irgendwie hörte ich nichts mit Substanz von ihm und sein bissl Inhalt packte er in Beleidigungen und Fäkaliensprache, die einfach nur noch peinlich war. Ich glaub so unterhielt ich mich nicht mal in meiner Pupertät.
Ne andere Überraschung war Greenpeace. Eben besuchte ich noch ein Modul von Volker Gassner der die Internetstrategie vorstellte. Ähm, nach Strategie sah das nicht aus. Vielmehr war es eine bunt Mischung an “Web 2.0″ (ich kanns nicht mehr hören) geblubber. Es waren Einzelteile. Es vielen Stichpunkte wie Blogs, Youtube, Filme, Communitys, Facebook, Myspace und was nicht alles. Volker sagte selbst ein oder zweimal, er habe nicht soviel Ahnung. Ja, da kann ich leider nur zustimmen und war überrascht wie dünn es war. Auf der einen Seite funktioniert Greenpeace sehr zentralistisch und professionel wenn es um die klassische Medienarbeit und das Verkaufen von Emotionen geht (es war schon bewegend wie Volker in der wir-form über die Proteste im Mururoa-Atoll in den 70er Jahren Sprach, so als ob er dabei war …). Aber beim Thema Internet eher nicht. Vor allem fehlt mir eins, das all dieses “Web 2.0″ ausmacht: Authentizität. Auf jeden Fall werd ich das Greenpeace-Projekt mal weiterverfolgen.
So, nun mal das Programm für morgen anschauen und rauspicken was ich mir einziehen werde.
Zitat des Tages: “Deutschland ist das Land der Hemmungslosen Nörgler”
(Peter irgendwas von Blogwerk)