Nach einer Nacht mit ausreichend Schlaf nun endlich ein kurzer Nachtrag zu gestern, ColorLineTour. Das wichtigste zuerst: Ich bin gesund und munter im Ziel angekommen, einige im Team trugen ein paar leichte Blessuren davon. Schon eine Stunde nach dem Start stürtzen drei Fahrer. Doch das ganze ging recht glimpflich ab. Ein Vorderrad wurde gewechselt und alles in allem dauert der ungplante Stopp nur etwa 3 Minuten.
Trotz dem kleinen Unglück: die Stimmung war prächtig, das Wetter ebenso. Zwar keine 30 Grad wie in Deutschland, aber angenehme 12/13 Grad etwa und Sonnenschein. Wir alle hatten somit sehr gute Laune und freuten uns unterwegs zu sein. Wir, die 18-Stunden Gruppe im Team Jæren, sind ohne Zeitziel los. Funktioniert das Team? Stimmt die Technik? Können wir mehre Stunden konzentriert fahren? Das waren die Fragen die im Mittelpunkt standen und nicht die Zeit.
Alles lief recht prächtig. Wir wurden überholt, überholten andere. Hinter uns reiten sich am Ende vielleicht um die 80 Leute ein. Wenn man sich umsah, sah es irre aus. Doch das lenkte uns nicht ab und es war ok so lange sich nicht “vorn” in unsere Gruppe andere Fahrer mischen. Der Essensstopp lief auch prima. 5 Minuten, ausreichend um Pinkel zu gehen, seine Flaschen zu tauschen und die Trikottaschen mit Essen voll zu machen.
Da wir kein Zeitziel hatten hieß es, alle kommen ins Ziel. Eine Person stieg recht zeitig aus (war auch einfach zu selten beim Trenning). Jedoch waren auch einige, die immer beim Training waren diesmal nicht sooo stark und das brachte mich dann am Ende doch etwas aus dem Gleichgewicht. Aller drei Minuten kam von hinten das Signal, doch bitte nich zu schnell zu fahren. Und das auf etwas 50 km! Manchmal hatte ich das Gefühl, wir stehen. Vorn zu fahren, Tempo zu machen und den anderen Windschatten zu geben ist kein Problem. Das ist mein Teil wie ich dem Team helfen kann. Aber wenn ich und andere dann noch aufgefordert werden, nicht so schnell zu fahren, brachte mich manchmal echt zum verzweifeln. Mehr als ich vorher glaubte, kam mein sportlicher Ehrgeiz durch.
Schlussendlich waren wir im Ziel mit 7:11:52. Ich nahm dann trotzdem ne Dusche, obwohl ich das Gefühl hatte nicht einmal ins Schwitzen gekommen zu sein. Mein rechter Fuss schmerzte unterwegs mal etwas, aber das bekamm ich dann schnell in den Griff (einfach mal den Fuss im Schuh versuchen zu bewegen). Zufrieden mit meiner eigenen Leistung bin ich und was das Team angegeht, müssen wir noch einigen Dingen feilen (Gerade die Übergänge von bergab zu bergauf fahren – da müssen die Leute hinten zu viel bremsen), läuft aber auch ganz gut.
Vom 800 m hoch liegenen Ziel (mit Schnee ringsum :-)) gings es dann einige Stunden später für den Großteil zurück mit dem Bus. Eine geile Busfahrt über das Gebirge. Ich glaub das Bild sagt alles! Ein paar Bilder von der Tour gibt es im übrigen hier bei mir in der Gallery. Und wie ich eben sah, auch beim TeamJæren.
So, jetzt muss ich Schluss machen. Uli (alias “Der Trip Deines Lebens”) ist zu Besuch und wir wollen jetzt mal schauen was wir heut noch unternehmen :-)
Hier noch ein paar Bilder von der Color Line Tour, wo auch das Team Jæren zu sehen ist. Irgendwo bin auch ich mal im Hintergrund :-)
http://www.kengurufoto.com/article_info.php?articles_id=606&osCsid=47b1e34d58b2cc67cd200848cbba0e9c
Das sieht ja böse aus! Das bist doch hoffentlich nicht Du? Liebe Grüße
Sieht schlimmer aus als es war und ne, ich bins nicht. :-)
LG und ich hoffe bei euch ist alles ganz geblieben!