Schon wieder ein Wochenende ganz im Zeichen des Bikens. Heute und morgen, diesmal die volle Ladung an beiden Tagen. Mein Club, der Bryne Cykkelklub hatte zu einem Etappenritt geladen. Drei Etappen. Alle Etappen hier um Bryne. Die erste Etappe war heut morgen, eine Bergsprint. Dazu wurde der steilste Berg der im ganzen Jæren zu finden sei, auserwählt. Die Steigung auf den letzten Metern betrug 23 Prozent! Meine Pulsuhr schoß auf diesem Stück über die 100 Prozent hinaus, ich ging wirlich ans Limit. Das obere Bild zeigt mich, nach etwa 10 Minuten um Luft ringen.
Das Bild hier rechts, zeigt mich nur eine Radlänge hinter dem Ziel. Ich war fix und alle. Am Ende sprang für mich ein 19ter Platz raus, von – ich weiß es nicht genau – etwa 80 Leuten. In meiner Klasse “Veterancup 30″ machte ich soger den 2ten Platz. Im überigen hab ich bei Flickr noch ein paar Bilder mehr von mir in verschiedenen Rennen.
Dann am Nachmittag gabs den zweiten Teil: 55 km Sprint mit Massenstart. Es war die selbe Strecke wie beim Brynesprinten im April. Doch diesmal war ich nicht auf dem Rad dabei, sondern als Vakt. Bedeutet, ich stand Varhaug an einer Kreuzung und stoppte den Verkehr als die Meute angerauscht kam. Dummerweise hatte ich die Seite der Kreuzung abbekommen, die mit zwei Einfahrten zu tun hatte. Und um es noch abzurunden, versuchte ich nebenbei noch ein paar Bilder zu machen, die hier (ich benutz für die Rennbilder flickr weil mein Klub dies auch macht und damit der Austausch einfacher funktioniert) eingestellt hab. Das ganze Bikegezeugse war heut auch recht einfach möglich, da Anja den ganzen Tag nicht da war sondern die Zeit mit ihrem Chor verbringt. In Stavanger gab es sowas wie ein Chortreffen mehrer Chöre und am Abend noch ein Abschlußfest.
Abschlußfest, ein gutes Stichwort. Gestern abend kriegten wir fast kein Auge zu, da die Halle neben der wir schlafen von Feiernden ausordentlich gut beschallt wurde. So zogen wir kurzerhand ins Wohnzimmer um, wo ich mit Ohrpax in den Löffeln recht schnell in den Schlaf fand. Anja wartete noch drei Lieder ab und schlief erst dann ein. Jedoch war die Musik dann auch abgedreht, so sagst sie. Ich habs nicht mitbekommen, war schon eingeschlafen. So kurz vor dem Sommer machen hier derzeit viele Firmen Sommerabschlußfest, im norwegischen Blåtur genannt. “Blautour” ist es wörtlich übersetzt. Klingt doof und daher würd ich es mit “Betriebsausflug mit unbekanntem Ziel” umschreiben. Nur der es organisiert hat weiß was kommt, die restlichen nicht. Meine Firma hat ihre Blåtur am Freitag ohne mich gemacht (freiwillig) und Morten hat seine heute. Anja war gestern abend mit ihrer Undheim-Schule unterwegs und nächste Woche noch mit der Christenschule. Diese ganze Feierei hat im überigen mich erst dazu gebraucht, an dem Wochenende mich mit Biken zu beschäftigen: eigentlich wollten wir Wandern gehen was dann aber auf Grund der Festlichkeiten verschoben wurde.
So, morgen – Sonntag – ist dann der dritte Teil vom Etappenritt dran: 22 km Einzelzeitfahren. Da fahr ich wieder mit und bin 10.34 dran. Sehr schön, da muss ich nicht sooo zeitig aufstehen :-)
Styrkeprøven 2009 - Nachbetrachtung
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Ich bin Webdesigner und wohn zusammen mit meiner besseren Hälfte
Hallo Markus, das mit dem nächtlichen Lärm kennen wir; an den vergangenen 2 Samstagen waren Veranstaltungen auf der Waldbühne. Das Problem war aber nicht die Musik sondern die an- und abreisenden Gäste. Im letzten Jahr hat es uns noch nicht gestört, da waren wir selber dabei. Außerdem dachte unser Kind, um 23:00 ist die Nacht zu Ende und weinte jedesmal, wenn wir sie wieder ins Bett legten. Gegen 03:00 Uhr hat es Uwe dann geschafft, sie doch noch zum Schlafen zu bringen. Unsere kleine Nele hat uns bis jetzt halt verwöhnt, was das Durchschlafen betrifft. LG