sturm

9. November 2007,

Sturm klopft an

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Die Tageschau hat nun heute, Donnerstag abend, auch berichtet: über der Nordsee macht sich gerade ein Sturm breit der viele Anrainerstaaten betrifft. Neben den Niederlanden (Hafenschließung Rotterdam) oder England ist es auch der Südwesten Norwegens, als dort wo wir wohnen. Seit Tagen dreht sich ein immer größer werdenede Teil der Nachrichten um diese Thema. Die Fährverbindungen nach von Bergen nach England sowie alles südwärts gehene ist eingestellt. Nach Dänemarkt gehts derzeit nur auf dem Landweg. Ebenso sind viele kleine Fähren über die Fjorde eingestellt, nach Bergen gehts derzeit auch nicht. Alles Vorsichtsmaßnahmen. Ebenso eine Vorsichtsmaßnahme, das Statoil die Ölförderung auf vielen Plattformen eingestellt hat und diese nur noch mit Notbesatzungen gehalten werden. Seit Tagen werden die Leute dort ausgeflogen.

Und nun kommt er langsam hier an die Küste. Ein Kapitain von einem vor den Plattformen liegendem Spezialschiff berichtet, das innerhalb von 10 Minuten der Wind von 15 auf 70 Knoten die Stunde an Geschwindigkeit zunahm. 70 Knoten sind 35 Meter pro Sekunde. Naja, der gleiche Kapitain sagt, das dieses Unwetter kein so besonderes für ihn sei. Sie sind es gewohnt und er erinnert sich an die 90er Jahre. Da gabs mal ein Unwetter, wo sie auf Grund des Windes nicht mehr vorwärts kamen. Sie sahen schon das Land, aber sie kamen einfach nicht weiter.

Hoffen wir mal das keine großen Schäden entstehen und vor allem keine Menschen zu Schaden kommen. Bereits die ersten Bilder vom Sturm draußen auf Hoher See gibts schon zu  sehen. Ich glaube hier sind alle, in ihrer norwegischen Gelassenheit, gut vorbereitet. Und ich werde jetzt versuchen, noch ein paar Stunden Schlaf zu bekommen. Noch geht es mit der Lautstärke …