Deutschland – Europa heute – berichtete in einem Beitrag über die Klimapolitik Norwegens im Zusammenhang mit der Erdgasförderung. Recht interessant, vor allem das der pro-Kopf-Ausstoß von CO2 sechsmal höher ist als eines Nordamerikaners. Grund ist dafür ist sicherlich in der Ergasindustrie zusehen, will aber die Norweger nicht entschuldigen. Sie lieben ihre Natur ganz klar, sie gehen viel Wandern und alle haben irgendwo eine Hütte am See oder in den Bergen. Doch gleichzeitig wird verschwenderisch mit Strom umgegangen – privat wie öffentlich. Unglaublich viele Straßen sind mit Laternen gesäumt.
Wenn ich abends im dunkel Biken gehe, bewege ich mich selten in reiner Finsternis. Die Häuser werden beläuchtet, teilweise 24 h am Tag, Grundstückseinfahrten mit Fußbodenheizung versehen und Fahrzeuge auch mal mit laufendem Motor abgestellt. Da sich eben nur ein paar Einwohner diese große Stücken Erde teilen müssen, merkt man die Konsequenzen geringer. Und der Regen tut sein übriges dazu. Staub lagert sich kaum ab, alles wird ständig sauber gewaschen und der Müll der den Norwegern aller Altersgruppen aus den Hosentaschen fällt, wird auch ständig weggespült. Ein Beispiel? Über ein Jahr sind wir nun in Norwegen. Unser Auto steht 24 h draußen und es ist nicht verdreckt (außen … über innen reden wir lieber nicht).

Wird viel passieren, 2010
Jeder Käse braucht seinen Deckel. Zumindest in Norwegen.
Norwegian Summer
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