21. June 2007,

Die Kraftprobe

Bevor ich wieder ins alles bestimmende Thema einsteige, ein fettes Dankeschön an Metty. Einige werden es mitbekommen haben, in den letzten Wochen war die Webseite teilweise nicht erreichbar oder nur sehr sehr sehr langsam: www = WeltWeitesWarten. Um das Meerblickzimmer wieder nutzbar zu haben, bin ich kurzerhand zu Metty auf den Server umgezogen. Theoretisch merkt das der User nicht, höchstens das es jetzt viel besser ist. In den letzten zwei Tagen gab es aber auch ein Probleme, die nix mit Mettys Fähigkeiten zu haben. Vielmehr lag es an wahrscheinlichen WordPress-Fehlern. Jetzt, zu viel später Stund (warum zu spät erklär ich gleich) hoffe ich einfach mal es wird bis Sonntag durchhalten und nix schief gehen. Dafür könnt ihr derzeit nicht in die Gallery und die schönen Strand- und Fjordfotos anschauen. Außerdem bitte ich jetzt schon mal um Entschuldigung (wobei das quatsch ist) für die Werbung hier im Blog. Da ich demnächst zusammen Micha und anderen auf nen eigenen Server umziehen wollen, müssen wir schauen wie man sowas finanzieren kann. Wir hoffen einen Teil durch Werbung einzunehmen. Obs was bringt, wird die Zeit zeigen. Ihr werdet auch merken, das es hier und da Veränderungen geben wird.

Ok, es ist viel zu spät da ich um 5 Uhr wieder aufstehen muss. Am Wochenende steht die Styrkeprøven an, über die ich schon ab und an schrieb. 540 km in 18 Stunden, so der Plan. Von Trondheim führt uns die Strecke nach Oslo am Samstag. Startzeit ist 8.52 Uhr, geplante Ankunft spätestens um 2.52 Uhr in Oslo. Das Wetter sieht derzeit nicht sooo gut aus: wahrscheinlich viel Regen und nicht sooo warm. Mal schauen wie warm es im Gebirge wird. Hoffen wir mal es gibt keinen Neuschnee (letztes Wochenende wurde hier im Gebirge das Kolonnenfahren wieder eingeführt – es gab nen Schneesturm!). Ich hoffe ich packe die ganze Sache, doch sehen werden wir es wenn wir unterwegs sind. Vielleicht werden wohl weniger die Beine das Problem. Doch was machen die Füße die ganze Zeit, einklemmt im Schuh. Oder die Arme, der Rücken? Kann man noch sitzen. Ab wann sind die Hände taub? Der starre Blick ans Hinterrad des Vordermanns bringt einen hoffentlich nicht in Trance.

Und ich hoffe es gibt kein Unglück. Es gibt ein paar relativ lange Abfahrten mit Geschwindigkeiten von bis zu 70 km. Wenn da dann zu viele Leute auf einem Haufen fahren, gehts recht schnell. Ich denke aber für unser Team kann ich behaupten, das wir ein gutes Training hatten und uns dem auch bewußt sind. Neben all den Risiken und Anstrengungen soll eins nicht zu kurz kommen: der Spaß. Mein Schatz Anja ist auch mit und wird das Essensmobil fahren und uns damit unterstützen. Bereits vor zwei Wochen hatte sie ja schon die Gelegenheit zum Testen ;-)

Und ihr werdet hoffentlich auch dabei sein können hier im Blog. Wenn alles klappt wird Anja regelmäßig (ich hoffe so oft wie möglich) bloggen und berichten, wie es steht. Also – Samstag lohnt es sich regelmäßig hier vorbei zu schauen und am Sonntag gibts dann hoffentlich von mir nen Bericht.