regen

23. November 2006,

Tag 95: Sturm und Regen

Regen in BryneTagsüber war es echt durchschnittlich trocken und nur ab und an stark windig. Prima dachte ich mir in den Momenten, in denen mein Blick sich um 110 Grad nach links vom Bildschirm raus aus dem Fenster bewegt. Wolken waren deutlich zu erkennen. Ergo gibt Regenpausen. Heute ist Donnerstag und donnerstags gibt es die Möglichkeit mit den Leuten vom Jæren Team oder auch vom Bryne Cykleklubb auf Abendtour zu gehen.

Pünktlich um 16 Uhr nach Hause. Zu Hause angekommen setzt pünktlich zum Feierabend Sturm und Wind ein. Der Himmel grau (was zumindest noch so in der Abenddämmerung zu erkennen war). Problematisch war nicht einmal so sehr der Regen, vielmehr der Wind Sturm. Also überlegte ich es mir anders und verbrachte den restlichen Abend zu Hause, völlig unspektakulär. Einziger Höhepunkt: innerhalb einer Woche gab es zum vierten Mal Pizza, zum vierten Mal die gleiche Sorte.

Auf Arbeit war es heute nicht besonders spektakulär. Bin gerade dabei mich auch ab und zu am Telefon zu melden was nicht immer einfach ist. Um die 10 Kollegen (ich weiß es gerade nicht mal genau), viele Projekte, viele Dialekte und ich Mittendrin. Aber es ganz gut schon, verstehe was die Leute wollen und nur mit dem selber ausdrücken ist es manchmal schwierig. Dann hab ich einige Projekte heute abgeschlossen, einiges geht morgen noch in die Druckerei und das ist immer ganz gut.

Hab heute auch mal wieder ein bissl norwegisches Fernsehen geschaut – Anja war ja beim Chor. In den Nachrichten gab es einen lustigen Bericht über die Zeit des “Julebord”. Dabei wurden die vier Adventsamstage als die für die Polizei aufgabenreichste Zeit bezeichnet. Warum? Advent ist doch Besinnung und Ruhe und so ein Kram. Nicht hier. Advent bedeutet Julebord und Julebord bedeutet Weihnachtsfeier mit den Kollegen. Da wird tüchtig gefeiert und gesoffen und die Polizei hat dann wohl alle Hände voll mit den Trunkenbolten zu tun. Bei uns steht auch bald Weihnachtsfeier an und gefeiert wird im örtlichen Hotel, wo wir auch schon übernachtet haben. Besonder cool: für die, die es nicht mehr nach Hause schaffen, hat die Firma Hotelzimmer reserviert. Natürlich auf Firmenkosten! Ich bin ja echt gespannt und hoffe diesmal nicht krank zu sein, wie beim letzten Betriebsausflug.