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8. October 2006,

Tag 48: Stürmische See

Fussball nebenan.Wenn wir aus unserem großen Panoramafenster schauen, gibt´s nicht nur zwei Hochhäuser sondern auch das Stadion vom regionalen Fussballverein Bryne FK. Heute gab es wieder ein Spiel dass unsere Nachbarn in trockener und warmer Umgebung verfolgten. Scheinen richtige Fans zu sein. Zumindest hab ich sie bisher immer bei den Heimspielen auf dem Balkon gesehen. Da wir es nicht ganz so gemütlich haben, werden wir uns sicherlich irgendwann mal ein Spiel im Stadion anschauen. Zumal es vielleicht spannend werden kann: Bryne FK steht kurz vor dem Aufstieg in die Profiliga!

Nachdem es gestern den ganzen Tag geregnet und gestürmt hat, war es heute im wesentlichen trocken und etwas sonnig. Warm war es trotzdem nicht, was uns aber nicht von einer Radtour abhielt. Jaja, ursprünglich wollte ich mit dem Bryne Radklub auf Ausfahrt, doch heute morgen zog es mich dann doch nicht so zeitig raus und auf die Piste. Hatte gestern abend irgendwie zu viel gegessen und fühlte mich eher schlapp und träge. Aber als Anja vom Fotoshooting ihres Chors zurück war, ging es dann gegen 1 Uhr auf eine gemütliche Runde. Und ich sag euch, lasst Euch nicht von der Sonne täuschen! Es sah warm aus, aber bei 13 – 14 Grad war es schon recht frisch, ich noch in kurzer Radhose. Das wird wohl das letzte Mal gewesen sein, jetzt ist lange Bekleidung Pflicht.

Diesmal führte die Strecke nicht zum Strand, sondern landeinwärts. Sehr schön über leicht hügeliges Gelände, aber noch sehr gut fahrbar und eine leichte Trainingsstrecke. Da Anja am Abend noch ihren Job nachgehen muss, wollten wir uns nicht zu sehr verausgaben. Wir traffen eine ganze Menge Radler heute. Manche auf leichtem Wochenendausflug, andere in voller Radbekleidung und teuren Rennmaschinen.

Ein paar neue Bilder gibt es zu bestaunen. Mal wieder von See, diesmal der Stürmischen See. Gestern gab es viel Regen und starken Wind. Ganz schön große Wellen gab es am Meer zu besichtigen und es ist wirklich geil, auch bei “Mistwetter” raus zu gehen und sich das Schauspiel anzuschauen. Da ja nicht viel mit Bewegung war und die geplante Bootstour auch ins Wasser viel, machten wir ne “Autotour” an der Küste entlang, diesmal in Richtung Süden. Etwa bis auf halbe Strecke zwischen Egersund und Flekkefjord. Gerade zwischen den beiden Orten wird es wieder “typisch norwegisch” und wir haben so langsam den Dreh raus, dass Straßen die eng sind und auf den ersten Blick auf ein Privatgelände führen, doch einen zweiten Blick wert sind. So gelangten wir an herrliche Häfen und konnte dem Wellenspiel zuschauen.