nasse_fuesse

1. October 2006,

Tag 41: Radausflug und nasse Füsse

nasse_fuesse.jpgNasse Füsse gab es gestern am Strand. Ein schönes Spiel am Ufer zu stehen und immer zu testen, ob die heranbreschende Welle einem die Füsse naß macht. Und, waren die Welle schnell und wir zu langsam. Brrrr, ganz schön kalt an den Füssen und respekt an die ganzen Wellenreiter, die sich stundenlang im Wasser tummeln.

Am Freitag ging es nun endlich mal aufs Rennrad. Bryne liegt im Jæren, einem untypisch aussehenden Stück Norwegen. Relativ flach und daher die wahrscheinlichg beste Ecke zum Radeln. Fahrradbegeistert sind sie hier alle, wobei das Fahrrad eher ein Sportgerät ist als ein alltägliches Fortbewegungsmittel. Also ging es am Freitag nach der Arbeit auch für mich auf die Piste. Eine kleine Runde auf schon zum Teil bekannten Wegen sollte es werden.

Der erste Teil der Strecke war mein letzter Teil des Radurlaubes. Damals ging es nur bergab, nun ging es die ersten 20 km fast nur bergauf. Jaja, von wegen flach! Zustätzlich noch eine Portion Gegenwind und mein erste kleine Rennradrunde stellte mich voll auf Norwegen ein. Nur der Regen setzte noch nicht ein, trotz bedrohlicher Regenwolken.

Dafür ging es dann auf dem Rückweg eben: bergab mit Rückenwind. Treten? Haa, das hatte ich ja schon auf dem Hinweg. Ich flog förmlich dahin und es machte irre viel Spaß. Und geplant ist, es wieder öfters zu machen. Außerdem gibt es in Bryne einen Radclub (Sykkelclub) bei dem ich wohl auch mal vorbeischauen werde. Heute treffen wir noch eine Freudin von Anja (man kennt sich vom Chor) und ihr Freund ist da Mitglied. Mal schauen was er so erzählt.

Gestern gab es einen Ausflug in die Nähe von Stavanger. Kerstin – eine Deutsche die wir hier beim Wandern am Preikestolen trafen – besuchten wir. Vorher wollten wir noch in die City von Stavanger und haben das dann aber gelassen. Das Parkplatz suchen war einfach zu nervig. Überall war alles voll, Stau hier und da, mal schnell auf nen anderen Parkplatz fahren dauerte lange. Wenn wir das zum Samstag Vormittag vorhaben, werden wir das wohl besser mit dem Zug machen.

Nach dem Besuch ging´s dann noch an den Strand, nasse Füsse holen. Diesmal ging es an den Borestranda (siehe Blog.Map) und holten uns nasse Füsse. Der Strand liegt zwar nur ein paar Kilometer nördlicher als der schon oft besuchte Ørrestrand, ist aber doch etwas anders: eine ganz schön hohe Dünne grenzt den Strand ab und dieser ist wiederrum auch noch viel Breiter, wenn auch nicht mit ganz so feinem Sand ausgestattet. Trotzdem schön, wenn auch doch kalt um diese Jahrezeit.

So, jetzt aber mal los. Da wir uns gestern nicht entscheiden konnten welchen Staubsauger wir kaufen, müssen wir uns den aus dem Büro jetzt mal ausleihen. Ganz schöner Dreck hat sich angesammelt zu Hause und wenn wir Besuch bekommen …