bewerbung

28. March 2006,

Job zu vergeben!

© PhotoCase.comMein Job wird frei und wer Bock hat, kann sich darauf bewerben. Worauf bewerben? Auf ne Azubistelle als Mediengestalter hier in Leipzig. Nix Überbetriebliches, nein, ne “richtige” Ausbildung.

Mein Sklaventreiber Ausbildungsbetrieb hat in einer Art Geheimprojekt die Ausschreibung auf der eigenen Webseite etwas versteckt. Ich hoffe es liegt nicht an mir und meinem hinterlassenen Eindruck, so nach dem Motto: “Wir tun mal so als ob wir Ausschreiben, aber biiiitte, keinen neuen Azubi!”. Nein nein, ich denke mal so wird es nicht gemeint sein.

Wichtig zu sagen ist, dass der Arbeitsplatz ein wunderschöner G5 Dualprozessor (nein, kein Intel) ist mit einem schicken 22-Zoll-Monitor von Lacie. Derzeit bin ich damit besser ausgestattet als Jens, mein Ausbilder (Nicht der Typ mit der Gitarre.) Mit ihm und einem Praktikanten teil man sich eine kleine Buchte ein nicht ganz so großes Arbeitszimmer. Das kann ein Spaß im Winter werden! Naja, aber man wird´s überleben … Außerdem hast Du einen eigenen Schreibtisch, ein eigenes Telefon, eine eigenen Kaffeepott und einen eigenen Kleiderbügel. Einen Schlüssel, mit dem DU morgens als Erster aufschließt und abends als Letzter wieder alles verrammelst, muss nicht extra erwähnt werden.

Die KollegInnen hier im Haus sind alle nett und Du wirst viel Spaß haben. Neben den üblichen Fähigkeiten brauchst Du guten Humor. Konkreter, Du musst guten Humor verstehen wenn Du die Zeit mit Jens aushalten willst. Außerdem nimmt Dich hier keiner an die Hand und führt Dich durch´s Leben. Du wirst recht bald merken, was es zu tun und zu lassen gilt, von beidem gibt´s was kennen zu lernen.

Achso, was macht man eigentlich hier den ganzen Tag so Schönes? Kaffee kochen! Und zwar als erste Handlung des Arbeitstages. Aber nicht für die Belegschaft sondern nur für Dich und Deinen Sklaventreiber. Nebenbei wird: an diversen Anzeigen gebastelt, Werbeflyer für den Verlag gesetzt, Plakate für Buchvorstellungen gesetzt, Bildmaterial für Bücher gescannt, die Internetplattform gepflegt, Quartalszeitung gesetzt, Verlagsprogramm gestaltet, die Wochzeitung zusammengestückelt, sich Besprochen und Besprochen, gelacht und geflaxt. Jaja, recht bunt geht es hier zu.

Also wer Bock drauf hat, kann mich gern noch nach Geheimnissen fragen oder sich auch gleich Bewerben. Da kann man bis zum 28. April 2006. Viel Glück!