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3. December 2006,

Dankeschön!

Meine Geschenke.Rumprotzen liegt ja nicht in meiner Natur, trotzdem will ich euch meinen geilen und superprima bestückten Geschenktisch nicht vorenthalten! Geil, wa! An dieser Stelle noch ein paar dicke DANKESCHÖNGRÜSSE nach Deutschland! Hab mich – und im übrigen Anja auch – sehr über die Pakete und Umschläge gefreut. Wirklich! Es war echt ganz ganz toll!

Anja hatte am Dienstag nen Kuchen gebacken, den ich dann am Mittwoch mit in die Firma nahm. Hat wie immer allen geschmekct und war ganz lecker. Am Nachmittag, als ich nach Hause kam, machte ich dann meine ganzen Geschenke auf und Anja und ich freuten uns wie Schneekönige. Besonders geil, von Anja gab wunderbare Bikeklamotten geschenkt, genau das absolut richtige für die kalten Tage. Seitdem hab ich sie auch schon zweimal benutzt und ich muss sagen, wirklich geiles Zeug. Ne dicke Bikehose und ne schöne Jacke war drin. Nachdem ich dann alle Pakete ausgepackt hatte, kamen Guro und Morten vorbei. Zusammen ließen wir uns die Stolle aus Deutschland schmecken, den Norgis hat es auf jeden Fall auch geschmeckt.

Am Abend ist dann Anja putzen gewesen, ich bin zum Spinning. Damit ließen wir den Mittwoch dann wie einen normalen Tag ausklingen und nahmen uns vor, am Freitag in Stavanger essen zu gehen, quasi nochmal ein bissl zu feiern. Doch dazu später mehr. Am Donnerstag hatte mein Radladen in Stavanger Jubiläum und ne ganze Menge Sonderangebote. Für mich war auch was schönes dabei: Mein schon angekündigtes Spielzeug gab es und die Lichtfrage wurde auch geklärt. Da der ursprüngliche Kauf nicht ans Bike passte (anderer Durchmesser) fuhr die ganze Zeit mit dem Licht vom Butikkchef rum. Nun hab ich ein eigenes, tolles und irre teueres Vorderradlicht.

Danach setzte mich Anja in Sandnes ab und ich vergnügte mich zusammen mit einigen anderen vom Team Jæren beim Bakkentraining, also Bergtraining. Der Ausblick auf der Spitze war geil, das Training eher naja. Es ging den Berg rauf, oben angekommen gleich wieder runter und unten angekommen, wieder rauf. Das ganze mehr oder weniger aus der Kalten ohne Warmfahren und auf Grund der Anstrengung waren wir alle nicht zum labber aufgelegt. Statt 6x bin ich nur 4x mitgefahren, da ich noch ne knappe Stunde weg nach Bryne vor mir hatte.

Freitag, wir wollten Essen gehen. Wollten. Und ins Kino ebenso. Wollten wir. Weder Kino nach Essen ist geworden. Irgendwie verzettelten wir uns in irgendwelchen Buttiken und Läden, kamen eh schon später los als gedacht. Beim Kino waren wir zu spät, die nächste Vorstellung war schon ausverkauft und die übernächste wäre mit fast 3 Stunden warten verbunden gewesen. Ergo ging es nach Hause, hatte mir dann wieder mal ne Pizza geholt (aber nach der Salatwoche ist das auch mal ok ;)) und der Abend ging vorm Home-Kino zuende.

Samstag, nein diesmal verbringen wir den Tag nicht mit Shopping wie schon zu oft. Diesmal gehen wir raus und genießen Tag. Somit starteten wir mit einer 30 km Radtour in den Tag. Danach erledigten wir noch ein paar Einkäufte (ja, wir waren mal zeitig aufgestanden) und schafften dann noch den Sonnenuntergang am Strand. Wir waren völlig überrascht, der Orrestrand sah ziemlich anders aus. Der Herbst brachte hier schon heftige Stürme und damit stürmische See, die ziemlich heftig den Strand und Dünen formte. Der Strand war um einiges schmaler, die Dünen sahen anders aus und der Weg zum Strand verlief auch etwas anders. Wir sind echt gespannt, was sich noch so tun wird und eins ist sicher: der nächste Herbststurm zieht uns zum Orrestrand. Der Abend klang dann noch irgendwo in der Pampa aus, zusammen mit meinem Kollegen Kevin und Monika, seiner Frau. Gemeinsam besuchten wir nen Infoabend für ein Theaterstück, worüber hoffentlich Anja noch schreiben wird :).

Heute ist nun Sonntag, eigentlich wollt ich schon seit 22 Uhr im Bett liegen. Wieder um 8 Uhr klingelte der Wecker, frühstücken und dann rauf aufs Bike. Ausfahrt mit dem Bryne Cykleklub war angesagt. Es war ne nette Tour, 55 km und wir hatte noch verdammtes Glück. Kaum zu Hause zog der Regen auf und es fing an über Stunden zu schütten. Anja hatte sich heute auch schon um 9 Uhr zum Putzen aufgemacht und war dann gegen 14 Uhr wieder zu Hause. Heute sollte dann das Abendessen vom Freitag nachgeohlt werden. War erst noch zwei Stunden arbeiten und sind dann so gegen halb sieben los, steuerten ein konkretes Lokal an, ne halbe Stunde von uns entfernt (Brusand – Kito und Julius kennen den Ort). Und unser Magen sollte weiter knurren, den die Location machte schon 17 Uhr zu. Tja, es sollte nicht sein. Also zurück in Richtung Bryne und stark Nachdenken. Dann der Gedanken: es gibt noch ein anderes Hotel in Bryne, das Kro Hotel. Also dorthin und ich muss sagen, es war einfach fantastisch!